Der Türpfosten

Wenn ich zurückdenke, an den Pfosten der Türe zum Vorhaus mich erinnere!

Nachtfinsternis, draußen spielt sich ein Gewitter ab. Und Corra geht und macht den einen Flügel der Vorhaustüre zu. Damit der Regen nicht so hereinkartätschte.

Mein Großvater, der Waldförster, hat es aus dem Zimmer heraus anbefohlen.

Ach, und was jetzt folgt, hat Corra wahrscheinlich einmal auf einem Bilde gesehen: ... Corra stellt sich neben mich, faßt meinen Arm und:

„Schau das Gewitter an ...“

Die Wolken hingen in dicken Fetzen und romantisch, braune Kupferkessel, fast bis zur Erde, und die Bäume bogen sich und pfiffen und schüttelten mit Riesenlaubbüscheln, benahmen sich wie hysterische Weiber.

Ein reißender Bach fuhr bereits an den Vorhausstufen vorbei, in den der Regen hineinprickelte. Bei jedem Blitze, mit Siebenmeilenstiefeln über Land, sah sie mich an ...

Ach, schaute zu mir auf. Und ich: Jedesmal aufwärtsblickend: Sie vertraut sich dir an ... Sie vertraut sich dir an ...

Aber eine dritte Person in der Nachtfinsternis neben uns!?