— Liebe Corra, laß mich deine Jacke tragen.

— Nein, ich habe meine neue Jacke mitgenommen, du verdrückst sie mir.

Und ich lasse ab, von diesem meinem Wunsche und denke bei mir: Corra hat eine neue Jacke mitgenommen und im Geiste lege ich den Finger auf die Stirne: Die neue Jacke ...

Jetzt vergesse ich, mich noch einmal umzusehen! Nach dem Pfosten der Türe zum Vorhaus zu schauen ... Und die weißgetünchten Schornsteine? Aber alles ist schon untergetaucht und verschwunden ... Ja und das mit der Jacke war unser ganzes Gespräch. Corra geht zwei Schritte weit neben mir, dann drei ... Und jetzt geht sie gar lächerlich nahe neben mir ... Corra?

Ich werde grob und sage zu mir: Halts Maul! Und jetzt erinnere ich mich, daß sie tralala machte.

Wer nun war daran schuld, wie ich, daß sie nun wieder weit von mir in der Herbstsaat herumstieg!

Eine ganze Straßenbreite weg stiefelt (...) sie in der Ackererde.

Corra kommt zu mir herüber, legt ihren Arm auf den meinen, schaut mir ins Gesicht (...) und sagt: du, du kannst meine Jacke tragen ...

... Und sie gibt ihre Jacke ...

Die neue Jacke ...