Die in Cultur genommenen Landstriche bedecken Pflanzungen von Fruchtbäumen und Felder.

Von Fruchtbäumen gedeihen, sei es in Hainen oder in Gruppen zwischen den Hütten der Dörfer:

Kokos- und Delebpalmen, Orangen-, Melonen- und Mangobäume, die Banane.

Auf den Feldern wird angebaut:

Kaffernkorn, Negerhirse, Maniok, Sesam, Bataten, Erdnüsse, Reis, Zuckerrohr, Taback.


Um von den Bäumen und Pflanzen, die später vielfach mit Namen angeführt werden, eine annähernd deutliche Vorstellung zu geben und um zugleich über den allgemeinen Culturwerth derselben zu orientiren, lasse ich hier eine möglichst kurze und bündige Beschreibung derselben in einem Verzeichniß folgen. Bei einzelnen Arten ist neben der lateinischen Benennung auch die landesübliche Bezeichnung beigefügt.

Waldbäume.

Affenbrotbaum (Adansonia digitata, „Baobab” [westafr.], „Mbuju” [ostafr.]). Höhe 12–22 m, Umfang bis zu 47 m. Stamm von weichem, schwammigem Holz. Wipfel, von 38–48 m im Durchmesser, von der Form einer Halbkugel. Gefingerte Blätter. Weiße Blüten an meterlangen Stielen. Gurkenähnliche, 30 cm lange Früchte mit weißem, trockenem Mark. Aus diesem wird ein kühlendes, säuerliches Getränk bereitet. Rinde als Mittel gegen Fieber, die Fasern zu Stricken. Wächst einzelstehend auf der Savanne in der Ebene und auf Höhen; am Fuße des Kilimandscharo bildet er einen Theil des Waldes.

Akazien (Acacia). Schirmförmige Krone. Dornig. Kleine gelbe Blüten.