Der Jipe fließt aus dem Jipe-See, dessen Einfluß der am Kimawensi entspringende Lumi ist.
In den Jipe-Fluß münden, von Ost nach West gezählt:
1) Der Nabali mit dem Mamba.
2) Der Kilema. Der Kilema wird gebildet aus dem Goni, Kirua, Dschora, Mnanga und Rau.
In den Weriweri (Kikavo) münden:
1) Der Naruma.
2) Der Sonja-Ndalata.
Alle Flüsse haben eine starke Strömung und noch im mittlern Laufe eine erfrischende niedrige Temperatur. Ihre Thäler im Gebirge und am Fuße desselben sind bis zu 75 m tief und steil eingeschnitten und 9–21 m breit. Das Bett der Flüsse ist meist felsig, doch sind die Uferränder schlammig und mit dichtem Schilf oder Busch bewachsen.
Das Vorland und die Niederung.
Das Vorland an der Ost- und Nordseite (1180 m über dem Meere) ist unbewohnte Steppenwildniß. Jenes im Westen, von 1000–1200 m südnördlich ansteigend, zieht sich hinüber zum Berg Meru als gutes Weideland, Sigirari genannt, wird aber gegen den Longido allmählich unfruchtbare Savanne.