Herr Chichester ging jeglicher Sinn für Humor ab — er war so unendlich mit sich selbst zufrieden. Er lächelte und ließ ihre Hand los.

Florence verbarg ein Lächeln, als sie sich nach dem Fenster wandte.

Nach wenigen Minuten hatte Chichester Turret Court verlassen. Florence stand allein am Fenster und blickte in den Mond, wie sie vorher getan hatte, als Cis zärtlich den Arm um sie legte.

»Fehlt dir etwas, Florence? Du — du siehst so ernst aus, mein Herz!«

»So?«

Liebkosend fuhr Florence mit der Hand über Cis’ goldblondes Haar. »Ich sann wohl über mein unschickliches Benehmen nach.«

»O,« meinte Cis verständnisvoll, »du meinst gegen jenen Menschen in der Höhle! Nun, ich muß sagen, daß es ziemlich leichtsinnig von dir war, Liebste, aber natürlich hast du es nicht überlegt. Das habe ich auch zu Harry gesagt. Es ist schade, daß du in Chichesters Gegenwart davon gesprochen hast. Ich glaube, die Sache gefiel ihm nicht.«

»Ganz und gar nicht. Das sagte er mir.«

Cis blickte in das schöne, gedankenvolle Antlitz, dessen gewöhnlich strahlender Ausdruck einem nachdenklichen Ernst gewichen war, und nahm plötzlich all ihren Mut zusammen.

»Florence, werde nicht böse, aber ich habe dich schon so oft etwas fragen wollen. Ich kann es gar nicht begreifen — er ist so ernst und steif und kalt — in jeder Beziehung so verschieden von dir — es wundert mich, weshalb du Herrn Chichester dein Jawort gegeben.«