»Herr Leath ist nach St. Mellions gekommen, um jemand zu suchen, Onkel Jasper.«
»Was?«
Er fuhr zusammen und stand dann wie erstarrt.
»Um jemand zu suchen,« wiederholte Gräfin Florence gleichmütig. »Er hat es mir erzählt. Und der Jemand ist ein Mann. Apropos, er hat mir eine Frage gestellt, die ich an dich richten möchte. Kennst du einen Robert Bontine, oder hast du den Namen je gehört?«
»Nein!«
Er trat wieder auf die Terrasse hinaus. Florence folgte ihm mit den Augen.
»Das habe ich mir schon gedacht. Nun, er ist nach St. Mellions gekommen, um den Mann aufzusuchen. Wenn du mich fragst, weshalb, so muß ich gestehen, daß ich das nicht weiß; aber er beabsichtigt, ihn aufzufinden, und ich glaube, es wird ihm gelingen. Ich sagte ihm, ich hätte den Namen nie gehört, und erzählte ihm, der einzige Robert, der zu uns in Turret Court in Beziehung stände, sei dein verstorbener Bruder, Onkel Jasper. Es ist natürlich ihn höchsten Grade unwahrscheinlich, aber ich dachte, ich wollte dich fragen, — ich muß gestehen, es interessiert mich ein wenig, — ob du je einen Namen Robert Bontine gehört hättest?«
Sir Jasper hatte sich noch weiter aus dem Bereich des Fensters entfernt. Aus der linden Sommernacht klang seine Stimme langsam und scharf zurück.
»Ich kenne keinen Robert außer meinem verstorbenen Bruder. Ich habe den Namen Robert Bontine niemals gehört.«