»Er scheint es allerdings zu wünschen.«
Die Herzogin lehnte sich mit einer Gebärde der Verzweiflung in die Sofakissen zurück.
»Vielleicht bist du so gut, Agathe, diese beiden Behauptungen in Einklang zu bringen. Ich gestehe, daß ich nicht dazu imstande bin.«
»In Einklang bringen?« stammelte Lady Agathe.
»Ja!« Die Herzogin beugte sich vor und fuhr fort: »Ich muß dir ganz ehrlich gestehen, Agathe, daß das Ganze mir sehr rätselhaft vorkommt. Dir mag die Sache ja völlig klar sein, aber ich gestehe offen, daß mein armer Verstand das nicht zu fassen vermag.«
Lady Agathe fing an zu weinen.
»Es nützt nichts, daß du so über mich herfällst, Honoria,« sprach sie und drückte ihr Taschentuch an die Augen, »gar nichts. Sprich lieber mit Florence. Ich kann nichts bei der unseligen Sache tun.«
»Ich beabsichtige auch, mit ihr zu reden. Wenn sie nicht ganz verrückt geworden ist, so will ich sie schon zur Vernunft bringen. Bleibe, bitte, hier, Agathe; es ist mir lieber, du hörst, was ich sage. Mit deiner Erlaubnis werde ich sie sofort kommen lassen.«
Die Herzogin zog heftig die Klingel und erteilte ihren Befehl in herrischem Tone.
Sie thronte wieder majestätisch auf dem Sofa, und Lady Agathe trocknete sich noch die Augen, als die Tür aufging und Florence gemächlich eintrat.