Man verfährt genau so, wie bei der Fällung des Baryts als kohlensaurer Baryt (§. [79. 2. a.]) erwähnt wurde. Eigenschaften des Niederschlages §. [51]. — Diese Methode giebt recht genaue Resultate, wenigstens weit genauere, als die Bestimmung des Strontians mit Schwefelsäure in wässeriger Lösung ohne Correction, indem der kohlensaure Strontian in Wasser, welches Ammon und kohlensaures Ammon enthält, so gut wie unlöslich ist. Der directe Versuch Nr. [60] ergab 99,82 anstatt 100,00. — Anwesenheit von Ammonsalzen ist von weniger nachtheiligem Einfluss als bei der Fällung des kohlensauren Baryts.
b. In Salzen mit organischen Säuren.
Man verfährt genau nach der beim Baryt (§. [79. 2. b.]) angegebenen Weise. Auch das in Bezug auf die Genauigkeit dort Angeführte gilt hier.
3. Kalk.
a. Auflösung.
Vom Kalk und seinen Verbindungen gilt das beim Baryt (§. [79]) Angeführte. Fluorcalcium verwandelt man durch Behandeln mit Schwefelsäure in schwefelsauren Kalk und zerlegt diesen, wenn nöthig, weiter durch Schmelzen mit kohlensaurem Alkali.
b. Bestimmung.
Der Kalk wird nach §. [52] entweder als schwefelsaurer oder als kohlensaurer Kalk gewogen. In erstere Form kann man ihn sowohl durch Abdampfen, als auch durch Präcipitation bringen; in letztere, indem man ihn als oxalsauren, oder geradezu als kohlensauren Kalk fällt, oder durch Glühen.
Man kann verwandeln in: