b. 600 C.C. wurden in einem weiten Kolben von böhmischem Glas kochend bis beinahe zur Trockne verdampft, der Rückstand in eine Platinschale gebracht, und der Kolben mit 100 C.C. destillirtem Wasser nachgespült. Nach dem Abdampfen und Glühen blieben Rückstand
| 0,0104 | Grm. | |
| Zieht man hiervon ab die dem destillirten Wasser als solchem zukommende Menge mit | 0,0012 | „ |
| so bleiben aus dem Glas aufgenommene Substanz | 0,0092 | „ |
= 0,0153 pro mille.
Bei weiteren auf dieselbe Art angestellten Versuchen hinterliessen 300 C.C. zweimal je 0,0049, einmal 0,0037 Grm.;
| dies macht im Mittel, berechnet auf 600 C.C. | 0,0090 | Grm. |
| und nach Abzug von | 0,0012 | „ |
| 0,0078 | „ |
= 0,013 pro mille.
Man kann somit annehmen, dass 1 Liter Wasser, in Glasgefässen stark eingekocht, etwa 14 Milligramme Glasbestandtheile löst.
c. 600 C.C. wurden in einer Berliner Porzellanschale fast zur Trockne verdampft, im Uebrigen wie in b. behandelt.
| Erhalten Rückstand | 0,0015 | Grm. |
| Zieht man davon ab die dem Wasser als solchem entsprechende Menge mit | 0,0012 | „ |
| so bleibt aus dem Porzellan aufgenommene Substanz | 0,0003 | „ |
= 0,0005 pro mille.