c. Reiner kohlensaurer Strontian wurde in überschüssiger Salzsäure gelöst, die Lösung mit überschüssiger Schwefelsäure gefällt und 14 Tage in der Kälte stehen gelassen. 84,82 Grm. des Filtrats hinterliessen 0,0066 Grm.

Nacha.bedarf1Thl.SrO,SO3 11016Thle.
b.1Thl. 11780
c.1Thl. 12791
Mittel11862.

22. Löslichkeit des kohlensauren Strontians in kaltem Wasser (zu §. [51. b.]).

Frisch gefällter, völlig ausgewaschener SrO, CO2 wurde mit destillirtem Wasser unter häufigem Umschütteln einige Tage lang kalt digerirt. 84,8200 Lösung hinterliessen abgedampft 0,0047 geglühten Rückstand. 1 Thl. erfordert somit 18045 Thle. Wasser zur Lösung.

23. Löslichkeit des kohlensauren Strontians in Wasser, welches Ammon und kohlensaures Ammon enthält (zu §. [51. b.]).

Eine andere Portion des in 18. genannten kohlensauren Strontians wurde 4 Wochen lang mit der genannten Flüssigkeit wie in Nro. 22. digerirt. 84,82 Grm. hinterliessen 0,0015 Grm. SrO, CO2, also erfordert 1 Thl. 56545 Thle.

Fällt man Chlorstrontiumlösung mit kohlensaurem Ammon und Ammon nach §. [80. 2. a.], so wird das Filtrat nach Zusatz von Alkohol durch Schwefelsäure nicht getrübt.

24. Löslichkeit des CaO, CO2 in kaltem Wasser (zu §. [52. b.]).

Eine wie in 25. heiss bereitete Lösung wurde 4 Wochen unter häufigem Umschütteln mit dem ungelöst gebliebenen Niederschlag kalt digerirt. 84,82 Grm. hinterliessen 0,0080 CaO, CO2, 1 Thl. erfordert demnach 10601 Thle.