0,686 Grm. traubensaurer Baryt [2R, BaO) + 5 aq.] gaben, nach §. [79. 2. b.] behandelt, 0,408 kohlensauren Baryt = 0,3168936 BaO = 46,20 Proc. (berechnet 46,38 Proc.), d. i. 99,61 statt 100,00.
58. Bestimmung des SrO als SrO, SO3 (zu §. [80. 1.]).
a. 1,2398 SrCl gaben, in Wasser gelöst, mit SO3 im üeberschuss gefällt (der Niederschlag mit Wasser ausgewaschen) 1,4113 SrO,SO3 = 0,795408 SrO = 64,15 Proc., berechnet 65,38 Proc., d. i. 98,12 statt 100,00.
b. 1,1510 SrO, CO2 gaben, in überschüssiger Salzsäure gelöst, mit SO3 aus ziemlich verdünnter Lösung gefällt (der Niederschlag mit Wasser ausgewaschen), 1,4024 SrO, SO3 = 0,79039 SrO = 68,68 Proc., berechnet 70,07 Proc., d. i. 98,02 statt 100,00.
59. Bestimmung des Strontians als SrO, SO3 mit Correction (zu §. [80. 1.]).
Das Filtrat betrug bei dem Nr. 58. b. beschriebenen Versuche 190,840 Grm. Da 11862 Theile schwefelsäurehaltiges Wasser nach Nr. 21. 1 Theil schwefelsauren Strontian lösen, so lösen 190,840 Grm. 0,0161 Grm. — Das Waschwasser betrug 63,610 Grm. — Da nach Nr. 20. 6895 Thle. Wasser 1 Thl. SrO,SO3 lösen, so lösen 63,610 Grm. 0,0092 Grm.
Addirt man zu der oben erhaltenen Menge SrO, SO3 = 1,4024 die in Auflösung übergegangenen Antheile 0,0161 und 0,0092, so erhält man im Ganzen 1,4277 Grm., entsprechend 0,80465 SrO, d. i. 69,91 Proc. im SrO, CO2 (berechnet 70,07) oder 99,77 statt 100,00.
60. Bestimmung des Strontians als kohlensaurer Strontian (zu §. [80. 2.]).
1,3104 Chlorstrontium gaben, nach §. [80. 2] gefällt, 1,2204 SrO, CO2, enthaltend 0,8551831 SrO = 65,26 Proc. (berechnet 65,38), somit wurden erhalten 99,82 statt 100,00.