| gefunden | berechnet | |||
| Na | 17,84 | 17,86 | ||
| MgO | 18,63 | 18,56 | ||
So gut diese Zahlen stimmen, so würde doch die Analyse noch besser gewesen sein, wenn der Gehalt an MgO etwas zu gering und der des Na etwas zu hoch gefunden worden wäre. So musste ich schliessen, dass ich den durch Barytwasser entstandenen Niederschlag nicht ganz vollständig ausgewaschen hatte, und in der That konnte ich auch in der erhaltenen schwefelsauren Magnesia die Gegenwart einer Spur Natron mit Sicherheit darthun.
[72]. Chlorimetrische Versuche zu §. [189] u. ff.
10 Grm. Chlorkalk wurden mit Wasser zu 1 Liter abgerieben. Die so erhaltene Flüssigkeit diente zu folgenden Versuchen:
a) Zur Prüfung nach der Gay-Lussac'schen Methode (§. [191]). Erhalten 23,42–23,52%.
b) Zur Prüfung nach der Penot'schen Methode (§. [192]). Erhalten 23,5–23,5%.
c) Zur Prüfung mittelst Eisens (§. [193], Modification a). Erhalten 23,6%.
d) Zur Prüfung nach der Bunsen'schen Methode (§. [194]). Erhalten 23,6–23,6%.
Ich habe diese Versuche deshalb angeführt, weil man daraus ersehen mag, dass bei Anwendung verdünnter Chlorkalklösung (1 : 100) bessere Resultate erhalten werden, als mit concentrirteren Lösungen.