In der französischen Schweiz ist Genf durch das rege wissenschaftliche und litterarische Leben bekannt. Die Stadt hat 18 Buchdruckereien und 17 lithographische Anstalten, doch kein Geschäft von bedeutendem Umfang. Die grössten derselben sind Chr. Schuchardt und J. Lang mit je 4 Schnellpressen. Auch in Lausanne ist ein regeres geschäftliches Leben. Unter den 17 typographischen und lithographischen Anstalten daselbst ist zu nennen die von G. Bridel (4 Schp.), die gute Werk- und Accidenzdrucke liefert.

Fußnoten:

[233] Annalen d. Typ. 1872, Nr. 172, und 1874, Nr. 273. 274.

[234] Die Nummer 1000 von „Über Land und Meer“ ist Nr. 12 des Jahrg. 1878.

[235] Biographische Skizzen lieferte Paul Lindau in der „Gegenwart“, Theod. Göbel in dem „Journ. f. Buchdrk.“, 1880, Nr. 36.

[236] Riehl, Deutsche Kunststädte. Augsb. Allg. Ztg. 1870.

[237] C. Wolff, Über den gegenwärtigen Zustand des Buchhandels in Bayern. München 1827.

[238] Ein sehr interessantes Probenbuch der Firma aus dem Jahre 1882 giebt eine Übersicht der vielen verschiedenen photographischen Verfahren.

[239] Klimsch' „Adressbuch der Buch- und Steindruckereien“ ist eine grosse Zahl von statistischen Einzelheiten zu verdanken. Das Buch will für das Druckgewerbe das werden, was O. A. Schulz' „Adressbuch“ bereits lange für den Buchhandel ist. Da die Angaben von den Buchdruckerei-Besitzern selbst herrühren, kann der Herausgeber des Adressbuches nicht für die Richtigkeit jeder Zahl verantwortlich gemacht werden; der auf die Zusammenstellung verwendete Fleiss ist ein ausserordentlicher.

[240] Teil I, S. 36 ist durch einen Schreibfehler der erste Festtag als der 17. August statt 14. August angegeben.