[8] Als ein guter Einfall Bruces muss es betrachtet werden, dass er zur Vorführung seiner Schriften sich nicht sinnlos zusammengestellter Wörter bedient, sondern mit jeder neuen Schrift den Titel eines Werkes der typographischen Litteratur wiedergiebt. Um einen Buchdrucker sattelfest in der typographischen Bibliographie zu machen, giebt es kaum ein besseres mnemotechnisches Mittel. Wenn die Schriftgiesser statt des Quousque tandem etc. Sätze wählten, die für den Buchdrucker ein Interesse darbieten, so würden die Proben gewiss manchmal aufmerksamer ins Auge gefasst werden und die Schriften sich mehr dem Gedächtnis einprägen. Schliesslich gab Bruce noch als Beilage zu seinen Proben eine Geschichte der Buchdruckerei, 164 Seiten 4, mit zahlreichen Abbildungen, mit seinen verschiedenen Werkschriften gedruckt.

[9] Die Firma Schelter & Giesecke in Leipzig führte diese Sitte in Deutschland ein (vgl. [IX]. Kap.).

[10] History and Manufacture of Wood Type. Typographical Messenger 1869, Nr. 4.

[11] Thomas Hodgson, An essay on stereotype printing. Newcastle 1820. — J. F. Wilson, Stereotyping and electrotyping. London. — H. Meyer, Handbuch der Stereotypie. Braunschweig 1838.

[12] Über die früheren Versuche und die neueren Methoden der Franzosen vgl. Kap. [V].

[13] Journ. f. B. 1872, Nr. 42. — Print. Reg. 1881, Okt. — Ann. d. Typ. B. IV, Nr. 183.

[14] Oest. B.-Ztg 1876, Nr. 33.

[15] Th. Goebel, Die Setzmaschinen geschichtlich und technisch. Wiecks Illustr. Gewerbe-Ztg. 1877.

[16] Vgl. Kap. [XIII].

[17] Journ. f. B. 1866, Nr. 15, 17, 19, 24.