[70] J. A. Arnett, Bibliopegia. London 1835.

[71] Einen sehr hübschen Überblick sowohl über die zu feineren Accidenzarbeiten zur Verwendung kommenden, in Qualität und Färbung oft ganz vorzüglichen Papiere, als auch über die englische Art, Accidenzien zu behandeln, giebt das bei Field & Tuer in London jährlich (1882 zum drittenmale) erscheinende The printers international Specimen Exchange in connection with the Paper and Printing-Trades-Journal. Es beruht das Unternehmen, das nicht in den Handel kommt, auf einem eigentümlichen internationalen Umtausch von Accidenzien. Wer eine solche in angegebener Weise ausgestattete in der nötigen Zahl von Exemplaren liefert, erhält ein Exemplar des Buches gegen eine mässige Vergütung für den Einband. Die Ausführung ist meistens technisch gut und zeugt von dem Streben, etwas mit dem Material zu machen. Ob Hansard (vgl. S. [16]) sich freuen würde: that is the question!

[72] Der Buchhändler Herr W. v. Braumüller in Wien erhielt vom Kaiser von Japan als Gegengeschenk für eine, der deutschen medizinischen Schule in Tokio übersandte Sammlung der hervorragendsten Artikel seines wissenschaftlichen Verlages eine Auswahl von 144 von den besten und seltensten japanischen Werken in 1408 Bänden. Herr v. Braumüller liess ein Verzeichnis davon als Bibliotheca Japonica drucken. Die Titel sind mit deutscher Übersetzung versehen und gewähren einen belehrenden Einblick in die Bücherproduktion Japans.


IV. KAPITEL.
DIE TYPOGRAPHIE UND DAS BUCHGEWERBE NORDAMERIKAS.

Wachstum der Presse. Die Zeitungen: Statistisches, der Herald, Horace Greeley und die Tribune, G. Childs und der Ledger, die Familie Harper, Frank Leslie und die illustrierte Presse. Die Holzschneidekunst. Die Buchdruckerei und der Buchhandel: die Staatsdruckerei und der Accidenzdruck, Organisation des Buchhandels. Grosse Druck- und Verlagsfirmen: Appleton, Lippincott, Houghton u. a., Einfluss des deutschen Elements, Nachdruck deutscher Werke, deutsche Buchhandlungen und Zeitungen. Das Papier.

Steigende Macht der Presse.