„Gebt acht auf das, was ich sage,“ fuhr er fort. „Sobald ihr die Wale und Möwen draußen am Strande zu sehen bekommt, dann habt ihr auch den Hering hier.“

Da stiegen alle auf den Gipfel des Felsens und starrten aufs Meer hinaus. Aber sie sahen an diesem Tage nichts und am folgenden ebensowenig, und so verging ein Tag nach dem anderen.

„Lasset uns zu Gott beten, daß er uns unsere Sünden vergibt!“ sagte der Pfarrer.

„Laßt uns zu Gott beten, daß er das Wasser salzig und warm und den Meeresboden geeignet macht, wie es dem Hering nottut,“ meinte der Doktor.

„Laßt uns zu Gott beten, daß er die Wale und Möwen auf die Jagd gehen läßt,“ sagte der Fischer Ole.

Und die einen beteten, während die anderen fluchten und schalten, und wieder andere weinten und jammerten, ein jeder nach seiner Natur. Aber Tag für Tag erstiegen die, die gehen und kriechen konnten, die Klippe, um auf das Meer zu schauen.

Und eines Tages gab der alte Ole, der dort oben ganz am Rande mit seinem Fernrohr stand, ein entsetzliches Gebrüll von sich.