Nun schwammen sie auf die Wolke zu, die aus einer riesigen Schar winziger Tierchen bestand, die hin und her getrieben wurden vom Strom und Wind. Der Doktor oben im Fischerdorf nannte die Wolke „Plankton“ und erzählte dem Pfarrer und Ole, wie die Schar Tierchen sich im Mikroskop ausnehme.

„Das ist das beste Fressen für den Hering,“ sagte er.

Aber Ole wollte ihm das nicht glauben.

„Der Hering lebt vom Wasser,“ meinte er. „Wer hat je etwas anderes als Wasser im Magen des Herings gefunden?“ —

„Nimm dich in acht vor dem Dorsch da,“ sagte Nummer 1 und entwischte blitzschnell nach dem Grunde hin.

„Wo?“ rief Nummer 2. Aber da hatte ihn der Dorsch schon aufgefressen.

Nun stand der kleine Hering allein in der Welt da. Das heißt, Kameraden hatte er ja genug; denn während er wuchs und gedieh, wuchs auch der Heringsschwarm an. Der bestand jetzt schon aus vielen Tausenden. Aber dem kleinen Hering fehlte der, der von Anfang an sein Kamerad gewesen war, und das sagte er auch den anderen.

Da ging man an den Strand. Die Boote wurden ins Wasser geschoben, und der Fang begann

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