Der Winter griff in seinen gewaltigen Bart und beugte sich vor, um zu lauschen. Nun ertönte der Gesang wieder und lauter:
„Spielt auf, spielt auf,
haltet Tritt im Lauf,
ihr Wellen blau und sanft!
Gebt acht, gebt acht,
besiegt des Eises Macht!“
Da sprang der Winter auf und starrte hinaus, die Hand über den Augenbrauen.
Dort unten im Tale stand der Fürst des Frühlings, jung und rank in seiner grünen Tracht, die Laute über der Schulter. Sein langes Haar flatterte im Winde, sein Gesicht war weich und rund, sein Mund lächelte unaufhörlich, seine Augen waren verträumt und betaut.
„Du kommst zu früh!“ schrie der Winter.
Aber der Frühling verneigte sich tief und antwortete: