Sieh hinter deinen Wolken die lachende Sonne lohen.“

In langen, starken, feierlichen Tönen klang es durch das Tal hin, und von Hügeln und Bergen antwortete das Echo.

Aber der Winter schüttelte die gewaltigen Fäuste gen Himmel und schrie überlaut:

„Heraus mit euch, all meine starken Stürme! Heraus mit euch, heraus! Brecht herein über das Tal, schlagt alles nieder! Fegt über die Höhen hin, und zerbrecht jeden Baum im Walde! Werft die Berge um, wenn ihr könnt, und begrabt den grünen Gaukler unter ihnen!“

Und hervor brach der Sturm, und der Schnee kam. Es wurde ein entsetzliches Wetter. Die Bäume krachten, zerbrachen und sanken zu Boden, der Fluß trat über seine Ufer, der Schaum der Wellen spritzte bis hoch zum Himmel auf, und gewaltige Lawinen stürzten den Hang hinab.

Aber der Frühling ging singend durch das Tal, sein Gesang ertönte immer voller und stärker:

„Laß deine Stürme tosen, laß deine Winde brausen,

laß deine weißen Vögel nur durch die Lüfte sausen.

Dein Eis kann nicht bestehen, wo ich hinüberschreite.