„Möcht’ er doch nur um mich anhalten!“ flüsterte die Junge.
Und er hielt um das Fräulein an.
Nachdem er ein Weilchen dagesessen und von gleichgültigen Dingen geplaudert hatte, soweit der Anstand es erforderte — und der Anstand erfordert nicht so viel von Eidergänsen wie von Menschen —, fragte er die junge Dame, ob sie seine Frau werden möchte. Er fing an von Vogelfelsen zu sprechen und von niedlichen kleinen Eiern und dergleichen: aber sie ließ ihn gar nicht ausreden, sondern sagte „Ja“.
Und nun waren sie verlobt.
Er war furchtbar beredt und schwor, daß er ihr das ganze Leben lang treu sein, ein Nest für sie bauen, auf den Eiern für sie liegen und die Kinder von früh bis spät füttern wolle. Und sie nickte und konnte vor lauter Glück nichts sagen.
„Lügen sind es, Wort für Wort! Und doch, wie schön ist das!“ rief die Tante.
„Wie schrecklich,“ sagten der Sperling und die Möwe. „Die liebe junge Dame!“
„Unsinn!“ erwiderte die Tante. „Das ist nun mal unser Los. Meine sieben Männer haben ebenso gesprochen, und nicht einer von ihnen hat seine Versprechungen gehalten. Aber entzückend waren sie doch. Nur nicht so grün im Nacken wie der hier. Er ist wunderschön. Ich bin nahe daran, mich selbst in ihn zu verlieben.“