Als er sein Lied zu Ende gesungen hatte, sah er das Weibchen an, und als es ihm nicht sofort antwortete, hackte er sie tüchtig mit dem Schnabel.
„Laß das!“ sagte sie da.
Als er sie dann aber nicht mehr hackte, sondern die Flügel hob, als wolle er auf und davon fliegen, da beeilte sie sich zu singen:
„So will ich deine Liebste sein —
nicht oft hab’ ich’s gelitten.
Und wär’s nicht um die Kinderlein,
so würd’ ich mir’s verbitten.“
Nun flogen sie zusammen singend durch den Wald. Und kaum waren sie fort, als zwei andere Vögel kamen, sich auf denselben Zweig setzten und das gleiche Lied auf eine andere Art sangen.
Aber die Blätter der Buche wuchsen, und es kamen immer mehr und mehr. Dichter und dichter legten sie sich über den Wald, und eines schönen Tages war es der Sonne ganz unmöglich, ein Loch zu finden, durch das sie hinabgucken konnte.