holdes Blümelein!“
Dann zog er fort — nach Norden. Und wohin er seinen Fuß setzte, da schmolz der Schnee, und die Blumen blühten auf.
Als er aber an den letzten Punkt gekommen war, von wo er noch das Tal sehen konnte, wandte er sich um.
Und ganz im Süden, wo das Tal in der Ebene ausmündete, stand der Sommer, hoch und rank. Sein Gesicht und seine Hände waren von der Sonne gebräunt, seine Augen mild und warm wie die Sonne. Über der Schulter trug er einen Purpurmantel, um die Lende einen goldenen Gürtel. Darin saß eine wunderbare rote Rose.
Da neigte der Frühling sich tief und ging über die Berge davon.
Der Sommer.
Nun dämmert’s im Gesträuch.
Die sternenhohe Sommernacht