das Herbsthorn erschallt,

und üppig die Heide blüht.

Der Wind mit der Peitsche knallt,

das Laub fällt im Wald.“

Alle Bäume im Walde erbebten von der Wurzel bis zum Wipfel; sie wußten selbst nicht, warum. Ein Frösteln überlief alle Vögel, und sie verstummten. Der Hirsch auf der Wiese hob erstaunt sein Geweih und lauschte. Die roten Blätter des Mohns flogen im Winde dahin.

Aber auf den Bergen, auf den kahlen Hügeln und tief im Moor erblühte das Heidekraut und leuchtete rot und schön in der Sonne. Und die Bienen flogen von den verblichenen Wiesenblumen fort und verbargen sich in den Erikafeldern.

Aber der Herbst setzte wieder sein Horn an den Mund und blies:

„Seht, nun herrscht der Herbst mit Macht

in der schönsten bunten Pracht —

endet des Sommers ewigen Streit,