„Sei doch nur ruhig, liebes Kind,“ sagte er. „Wir werden natürlich die Kiste ein wenig ausfüttern müssen, aber wir wollen nur froh sein, daß ein Anfang da ist. Denk daran, wir haben ein langes Leben voller Arbeit und Glück vor uns, und wir wollen uns nicht überanstrengen.“
„Gott, wie er lügt,“ sagte die Tante und hob ihre Augen gen Himmel. „Aber wie schön hört es sich an!“
„Was sagst du?“ fragte das Fräulein.
„Ich sage, dein Bräutigam hat den wundervollsten grünen Nacken auf den Färöern,“ sagte die Tante. „Ich hätte Lust, hineinzubeißen. Aber jetzt will ich euch eurem Glücke überlassen.“
Dann flog sie schnatternd über den Felsen hernieder und plätscherte mit den anderen im Wasser. Die beiden Jungen machten sich nun daran, die Kiste mit allem, was sie auftreiben konnten, auszufüttern. Danach fand die Hochzeit statt in Herrlichkeit und Freuden, und viele Tausende von jungen Eidergänsen heirateten an demselben Tage.
„Gott behüte, wie lieblich ist es doch mit der Jugend,“ sagte die Tante, die mit einer Schar anderer alter Damen herumtrippelte und Hochzeitsvisiten machte.
Den jungen Leuten ging es gut, und sie waren sehr glücklich. Aber als die junge Frau ihr erstes Ei ins Nest gelegt hatte, gab es einen Wortwechsel.
Er wollte sie bestimmen, einen kleinen Ausflug mit ihm zu machen, als das Ei schon dalag; und sie hatte auch an und für sich nichts dagegen, obschon ihr schien, daß er sich ein wenig mehr über das schöne graugrüne Ei hätte freuen können.
„Ich spare meine Gefühle,“ sagte er. „So ziemt es sich für einen Mann. Komm nun.“