„Das hast du!“ erwiderte der Sommer. „Du hast mir die Ernte geborgen. Ich danke dir.“
Und der Herbst wandte sich zum Winter und fragte:
„Hab’ ich getan, was ich versprach? Hab’ ich dir dein Bett zurechtgemacht? Hab’ ich auf der Erde Platz geschafft für deinen Sturm und deine Kälte?“
„Das hast du getan,“ antwortete der Winter verdrossen. „Aber stets hast du das Tal zu spät verlassen.“
Und der Frühling hob sein Antlitz zum Sommer auf und fragte:
„Hab’ ich nicht das Tuch für dich ausgebreitet, wie ich’s versprach? Hab’ ich nicht das Wasser vom Joch des Eises befreit und die Erde vom Frost? Hab’ ich nicht das grüne Waldzelt aufgeschlagen für dich?“
„Ja, das hast du getan,“ erwiderte der Sommer mild. „Ich bin dafür in deiner Schuld.“
Aber der Winter drohte dem grünen Frühling und schrie:
„Stets bist du zu früh gekommen, du Windbeutel! Nie konnt’ ich meinen Schnee bis auf den Grund ausschütten, nie waren meine Stürme schon müde geworden, wenn du mit deinem Leierkasten erschienst.“