„Ich glaube, ich erlösche,“ sagte er.

Doch die Erde, die zu der Zeit gerade in seiner Nähe war, meinte:

„Im Gegenteil, lieber Kollege... du bist nur eingeschrumpft. Du bist im Begriff, ein gereifter Mann zu werden, der das Feuer in seinem Innern verbirgt. Du hast das ewige Scheinen satt, das sich ja ganz gut ausnimmt, aber zu nichts führt und auf die Dauer auch keinen Spaß macht.“

„Beileibe nicht!“ schrie Peter. „Meinst du, ich will so ein gräßlicher schwarzer Klumpen werden wie du? Ich will ein Stern sein und bleiben und als gutes Beispiel von Festigkeit und Frieden und allen sonstigen Tugenden voranleuchten.“

„Sieh da!“ sagte die Erde. „Der Fleck dort an deinem einen Pol wächst... und da kommt noch einer hinzu. In ein paar Millionen Jahren bist du ganz schwarz auf der Oberfläche, genau wie ich, und mußt dich damit begnügen, das Licht zurückzustrahlen.“

„Ich will nicht,“ schrie Peter.

„Daran läßt sich nichts ändern,“ sagte die Erde. „Was geschehen muß, geschieht. Ich habe meinerzeit auch geschienen, hab’ es aber Gott sei Dank überwunden.“

Peter fuhr fort zu schreien.

„Man wird vernünftiger mit den Jahren,“ sagte die Erde. „Laß die Jugend sich austoben, dagegen hab’ ich nichts. Aber reife Männer, wie du und ich, wir müssen doch sehen, etwas Ordentliches im Leben zuwege zu bringen. Wenn du wirst wie ich, so wirst du schließlich auch voller Tiere, Pflanzen und Menschen sein und dich als nützliches, geachtetes Mitglied der Gesellschaft fühlen.“