Und der Wald begann zu singen. Alle Vögel sangen, und die Blumen erhoben ihre Köpfe und sangen mit. Das kleinste Blatt summte mit den andern, der Fuchs hielt inne mitten im Genuß eines fetten Huhns und schlug den Takt mit seinem buschigen Schwanz, und der Wind lief zwischen den Zweigen umher und bildete die Orgelbegleitung zu dem Liede des Waldes:

„Ein schöner’ Fest ich niemals sah,

als da der Wald zu Gaste lud:

Waldmeister duftet’, dem Veilchen ganz nah,

und die Rose leuchtet in wilder Glut.

Es flog das Vöglein auf und ab

und flog niemals allein.

Der Bauer den wehenden Buchenzweig gab

dem holden Liebchen sein.