„Und mich! Und mich! Und mich!“ riefen das Silber, das Blei und das Kupfer.

„Er sieht nicht danach aus, als ob er irgend etwas holen wollte,“ meinte der Adler. „Es ist ein uralter Mann... nur mühsam kommt er vorwärts, Schritt für Schritt... und er stützt sich auf einen Stock... er kann ja kaum die Beine vorwärtsbewegen.“

Und so war es wirklich.

Haupt- und Barthaar des Mannes waren weiß. Seine Augen waren tief eingesunken, und der Blick schweifte unstet umher. Sein Mund war müde und betrübt, seine Beine zitterten.

„Mich dünkt, ich habe diesen Mann schon einmal gesehen!“ sagte der Adler.

Langsam schritt der Mann im Tale vorwärts; schwer stützte er sich auf seinen Stock. Es sah aus, als suchte er etwas; denn er sah sich zwischen den Felsen um, berührte mit seinem Stock die Steine, blieb stehen und dachte nach.

„Hier muß es gewesen sein,“ sagte er vor sich hin. „Ich kenne ja die Stelle so gut... wachend und träumend hab’ ich sie vor mir gesehen.“

Nun setzte er sich auf einen Felsblock und sank ganz in sich zusammen. Der Adler reckte den Hals vor, starrte und lauschte. Und auch der Bach lauschte und das Metall im Felsen.

„Sieh! Sieh! Da ist ja der Bleiklumpen! Er ist noch immer rot von seinem Blute!“ sagte der Mann.

Da erkannte ihn der Adler, und er rief: „Es ist der jüngere von jenen beiden, die als die ersten Menschen unser Land betraten.“