„Au!“ rief der Seestern.

„Au!“ schrie der Hummer. „Nun ist meine schöne Schere vielleicht auf Lebenszeit verdorben.“

„Und mein Arm ist weg,“ sagte der Seestern. „Aber ich werd’ mir schon einen neuen verschaffen.“

Damit kroch er seiner Wege. Und der Hummer desgleichen, denn er hatte die Gegend satt. Da war nun nichts anderes mehr als der abgebissene Arm des Seesterns. Und nach einer Weile kam der Sandwurm zurück.

„Hast du deine Hälfte nicht gefunden?“ fragte der Seesternarm.

„Wer spricht da?“ fragte der Sandwurm. „Ich sehe niemand.“

„Nur ich bin es! Ich bin der fünfte Arm des Seesterns. Der Hummer hat mich abgebissen, weil du ihn in Wut versetzt hattest.“

„Herr Gott, du armes Wesen,“ sagte der Sandwurm. „Nun ist es also aus mit dir!“

„Na—a,“ sagte der Seesternarm. „So arg ist’s nun auch nicht gerade! — Hast du deine Hälfte gefunden?“

„Nein,“ erwiderte der Sandwurm. „Und auch keine andere. Es wird aber wohl eine neue wachsen. Wenn ich bloß nicht zu alt dazu bin, — dann muß ich mich ja so behelfen.“