Dann kehrte die erste Kompagnie mit dem Futter zurück.
„Die sechste Kompagnie tritt an und nimmt die Nahrungsmittel entgegen!“ befahl die Alte.
Darauf wandte sie sich der ersten Kompagnie zu.
„Brecht!“ kommandierte sie.
Und alle die Ameisen brachen aus, was sie gefunden hatten; und die sechste Kompagnie nahm es und lief in den Hügel damit.
„Packt euch und holt mehr!“ befahl die alte Ameise. „Was nützt das bißchen?“ Während dieser Worte kreuzte sie ihre Fühler und verneigte sich tief.
Durch die größte der Türen kam eine sehr große, fette Ameise ganz langsam gegangen. Hinter ihr marschierten dreißig gewöhnliche Ameisen, die sich verneigten, sooft jene große Ameise sich umwandte, und die auf den kleinsten Wink ihrer Herrin achteten.
„Guten Tag, Majestät,“ sagte die Alte. „Willkommen im Sonnenschein! Darf ich fragen, ob auch die anderen Majestäten unterwegs sind?“
„Weiß nicht, kümmere mich nicht darum,“ erwiderte die fette Ameise. „Kümmere mich nicht um den Sonnenschein... kümmere mich um gar nichts. Mag keine Eier mehr legen.“