„Ach ja, ach ja!“ sagte der Apfel. „Dacht’ ich es mir doch! Ich wußte es schon damals, als die Mörder mich vom Baum herunterrissen. Nun ißt man mich, und meine Kerne kommen in den Spucknapf anstatt in die gute, schwarze Erde. Niemals werden niedliche Apfelbäumchen daraus werden.“

Der Mann ließ den Apfel fallen, so daß er durchs Zimmer rollte.

Eine Weile saß der Mann da und starrte dem Apfel nach. Dann blickte er auf; drüben vom offnen Fenster her ertönte Geräusch.

Es war die Katze, die auf das Fensterbrett gesprungen war.

„Na?“ fragte sie. „Wie geht es? Hast du was zu essen gekriegt?“

„Nei—n,“ sagte der Mann.

„Aha, Brüderlein!“ sagte die Katze.

„Ich habe nicht genug Kraft, um nach dir zu werfen,“ rief der Mann.

„Nein,“ erwiderte die Katze, „die hast du nicht. Über ein Weilchen bist du verhungert. Was spekulierst du dich dumm? Lebe, wie der liebe Gott dich geschaffen! Tu du das deine, und laß den andern das ihre! Die Maus frißt den Schinken, wenn man sie gewähren läßt, und die Katze frißt die Maus, wenn sie sie erwischen kann! Das Leben ist Krieg und Kampf und sonst nichts.“