Und alle riefen:
„Ja, es ist wahr! Er hat sich das Feuer unterworfen.“
Die Löwin aber war unermüdlich:
„Er pflückt nicht die Früchte des Waldes an den Stellen, wo sie reif werden. Sondern er pflanzt die Pflanzen, die er verwenden kann, und rodet die anderen aus. Läßt man ihn schalten und walten, wie er will, so wird er die ganze Erde umgestalten. Es werden keine andern Kräuter darauf wachsen als die, die er gebrauchen kann — keine andern Tiere als die, die ihm zu Nutz und Vergnügen gereichen. Wollen wir weiter auf der Erde leben, so müssen wir seine Sklaven werden.“
„Seine Sklaven!“ riefen alle.
Nun schwieg die Löwin ein Weilchen, und es war ganz still. Aus der Ferne tönte Treus Bellen herüber.
„Hört ihr den Hund?“ rief die Löwin. „Seinen ersten Diener! Er hilft dem Zweifüßler beim Hüten der andern Tiere.“
Da riefen alle im Chore:
„Der Hund hat uns verraten! Laßt uns den Hund töten!“
Die Löwin hob ihre Tatze, und es wurde still. Und nun redete sie weiter: