Der Koks schwieg und kämpfte mit seiner Rührung.

„Na?“ fragte das Holzscheit.

„Laßt ihn sich fassen!“ sagte der Torf.

Doch der Koks brach in ein Schluchzen aus, das so gewaltig war, daß er nahe daran war, entzweizugehen.

„Bis auf den Augenblick, als das Gas von mir ging,“ sagte er dann.

„Herrgott,“ meinte die Steinkohle. „Sollte es möglich sein?“

„Es ist die reine Wahrheit,“ sagte der Koks. „Wir wurden zu derselben Zeit aus der Kohlenmine ausgehauen, in demselben Korb emporbefördert, und auf demselben Schiff kamen wir hier in dies Land. Aber dann trennten sich freilich unsere Wege. Denn ich kam ins Gaswerk, und da schlossen sie mich in einen großen Behälter ein und erwärmten mich, bis alles Gas aus mir entwichen war. Und dann verkauften sie mich für billiges Geld an arme Leute mit kleinen Stuben.“

Der Koks schluchzte und schluchzte, und die andern ehrten seinen Kummer, weil sie ihn verstanden.

„Das Ganze ist im Grunde genommen recht sonderbar,“ sagte das Holzscheit nachdenklich.

„Nicht herausfinden kann man sich,“ seufzte der Koks.