Dann schlug es auch über dem Hänfling zusammen, und nun war alles begraben.
Die Erde und der Komet.
Die Geschichte, die ich nun erzählen will, ist höchst seltsam. Sie dauert ein paar hundert Jahre, so daß derjenige von uns, der mit darin vorkäme, lange vor ihrem Ausgang, ja bevor sie so recht in Gang gekommen wäre, tot und begraben sein würde.
Sie spielt draußen im Weltraume, wo die Sterne schwimmen, und wo es so kalt ist, daß der dickste Winterüberzieher nicht mehr Schutz bietet als ein kurzes Hemd. Und der Weltraum ist so groß, daß niemand es in Worten ausdrücken kann. Aber das macht nichts. Denn wenn einer es könnte, so würden ihn die andern doch nicht verstehen.
*
Draußen im Weltraum drehte sich die Erde um die Sonne, wie sie es seit vielen Jahrtausenden bis auf den heutigen Tag getan hat. Sie drehte sich in einem fort; einem andern wäre längst schwindlig davon geworden.
Aber die Erde war an diese Drehung gewöhnt, die ein ganzes Jahr dauerte; und sobald sie die eine Umdrehung beendet hatte, begann sie die nächste.
Während der ganzen Zeit drehte sie sich außerdem noch um sich selbst, wie ein junger Hund, der hinter seinem Schwanz herläuft. Doch dazu brauchte sie nicht mehr als vierundzwanzig Stunden; und das tat sie auch nur, damit die Sonne alle ihre Seiten gleichmäßig beschiene. Denn auf der Seite, die der Sonne abgewandt war, herrschte stets finstere Nacht. Und wenn die Erde Europa, Asien und Afrika ununterbrochen der Sonne zukehren würde, so kämen die Leute in Amerika ja überhaupt nicht aus dem Bett heraus.
Die Erde hatte also gar nicht so wenig zu tun; und außerdem hatte sie auch noch auf den Mond achtzugeben.