„Halt’s Maul und tu, was deines Amtes ist!“ rief ihm die Erde erbost zu.

Und dann schrie sie wieder:

„Komet! Komet! Komet!“

Aber der Komet segelte ruhig dahin und sagte kein Sterbenswörtchen. Da bekam die Erde Angst, er möchte vorbeifliegen, ohne ein kleines Plauderstündchen mit ihr abzuhalten; und sie hätte beinahe angefangen zu weinen. Ist es doch auch kein Kinderspiel, wenn man sich dreihundert Jahre hindurch darauf gefreut hat, mit einem Menschen zu reden, und wenn dieser Mensch einem dann noch nicht einmal guten Tag sagt!

„Hallo, Komet!“ rief sie in wehleidigem Ton. „Du willst doch wohl nicht an meiner Türe vorüberrennen, ohne mich zu begrüßen? Ich bin ja dein alter Freund, die Erde! Entsinnst du dich meiner denn gar nicht mehr? Nun bist du viele Millionen Meilen weit gereist — — Ist es nicht so gekommen, wie ich dir prophezeit habe: du hast nirgendwo meinesgleichen gefunden?“

„Pah!“ sagte der Komet.

„Ach, laß hören,“ fuhr die Erde fort. „Vorläufig freue ich mich, daß du die Sprache nicht verloren hast. Erzähle! Willst du mir etwa weismachen, daß du irgendwo im Weltenraume so tiefe, herrliche Meere angetroffen hast, so schöne Wälder und so prächtige Palmenhaine?“

„Ha! ha! ha!“ lachte der Komet.