„Wir sind es, der Geißfuß und ich. Wir wollen dich etwas fragen,“ sagte die Petersilie. „Du bist so klug ... sag’ uns einmal ... hältst du es für denkbar, daß die Spinne ein anderer Mensch werden wird, wenn sie jetzt ihre Eier legen muß?“
„Ich glaube nichts mehr,“ erwiderte die Maus. „Ich glaube nimmermehr, daß das Frauenzimmer Eier legt.“
Und doch kam es so.
Eines schönen Morgens begann die Spinne wirklich Eier zu legen; und sie tat es so, daß keiner auf der Hecke die Geschichte je vergaß.
„Puh,“ klagte sie. „Daß man sich nun mit dem Kinderschnickschnack plagen muß!“
Sie legte einen Klumpen von zehn Eiern und stand da und betrachtete ihn ärgerlich.
„Bau’ dir ein Nest für die Eier,“ sagte die Petersilie. „Alles, was wir besitzen, steht zu deiner Verfügung.“
„Leg’ dich darauf und brüte sie aus,“ setzte der Geißfuß hinzu. „Wir werden ein Dach über dir flechten, damit die Sonne dich nicht belästigt.“
„Sammle kleine Fliegen für die Kinder, wenn sie ausschlüpfen,“ riet die Maus. „Du ahnst nicht, was solche Jungen fressen können.“
„Übe dich darin, ihnen etwas vorzusingen,“ ermahnten die Zweige auf den Stümpfen.