„Ich bin es,“ berichtigte das Meer. —
Eines Tages ging die Möwe dicht am Strande spazieren. „Ich weiß nicht, was das ist,“ bemerkte sie, „hier wird es seichter und seichter. Man kann sich ja kaum noch ordentliche nasse Füße holen.“
„Das kommt daher, weil ich ein Stück Land baue,“ erklärte das Meer.
„Du?“ erwiderte die Möwe. „Ich dachte, du reißt nur nieder.“
„Ich mache, was ich will,“ sagte das Meer.
Und als es Ebbe wurde, und das Meer fort war, stand eine seltsame Pflanze auf dem Meeresgrunde. Die hatte keine Blätter, sondern nur merkwürdige, dicke Stengel, in denen Saft war. Sie war rot und grün und durchsichtig wie Glas. Und ihre Blüten waren so winzig, daß man sie kaum bemerkte.
„Was bist du für ein Geselle?“ fragte der Tangbusch.
„Ich bin das Salzkraut.“
„Du gleichst uns nicht.“