Millionen ... Billionen ...

Trillionen ... Quadrillionen ...

Fliegen ... hopp, hopp, hopp ...

Durch alle grünen Zonen

Im Galopp, lopp, lopp.“

Und sie stiegen und stiegen in die Luft; noch nie hatte man ein so gewaltige flatternde Schar gesehen. Sie verdeckten die Sonne gleich einer Wolke, so daß es ganz dunkel wurde. Die Neger warfen sich aufs Gesicht und dachten, die Sonne sei erloschen und der Weltuntergang sei nahe herangekommen.

Aber einmal nimmt ja alles ein Ende. Als der Schwarm endlich nach Norden hin verschwunden war, da kam die Sonne wieder hervor, und neues Gras wuchs auf den verödeten Landen.

*

Ganz im Norden von Afrika, an der Küste des Mittelländischen Meeres, liegt ein Land, das eines der schönsten in der ganzen Welt ist.

Regen und Sonne wechseln miteinander ab, so daß das Getreide aufs beste gedeiht. Das Gras steht mannshoch auf den Wiesen, und die Weinreben auf den Bergen biegen sich unter den schweren Trauben. Dort gibt es keinen Winter, der das Leben trübe und traurig macht, sondern bloß eine stille Zeit, wo alles Wachsende ruht, ehe es wieder blüht. Und es gibt keinen dürren Sommer, wo die Sonne das Gras absengt und das Wasser austrocknet, so daß Menschen und Tiere verdursten. — Die Quellen springen und geben klares, kühles Wasser, und die Sonne ist schön anzusehen, wenn sie über die Berge steigt, und wenn sie ins Meer sinkt. Die großen wilden Tiere sind längst erlegt. Der Wald ist voll springender Hirsche und munterer Vögel. Bienen und bunte Schmetterlinge schwärmen zwischen duftenden Blumen umher.