Es war ein weites, längliches Rondel; rings umher waren Opferaltäre. Wir fragten, wem hier geopfert würde?

Der Priester. Dem Herrn der Heerschaaren, dem Wesen aller Wesen, dem Schöpfer des Himmels und der Welt.

Wir. Was opfern Sie ihm?

Priester. Ihn selbst!

Wir stutzten. „Sie müssen wissen — sprach der Mann, mit Stolz und Feuer — daß wir, die Priester dieses Gottes — die Gewalt besitzen, unsern Gott, wann es uns beliebt, vom Himmel herab zu bannen.“ Wir erschraken!

Ich. Aber wie opfern Sie ihn dann?

Er. Wir essen ihn

Wir sahen uns an, und wußten nicht, ob wir über die Raserei lachen, oder über die Vermessenheit zürnen sollten. Ist dieß möglich? riefen wir alle voll Erstaunen: also ist Ihr Gott ein körperliches Wesen?

Er. Er war es ehemals, als er auf unsere Welt kam, und wird es auf unser Gebot wieder, so oft wir ihn opfern.

Ich. Folglich ist er auch sichtbar? und wie zeigt er sich denn?