Die Jungens aus Bjus und des Müllers Svea spielen auf Gitarre und Geige das Lied vom „Neck“, welches Anna Sundin, die im Dorf die schönste Stimme hat, mit ihrem Gesang begleitet.

Einst wurde auch ich so gefeiert an einem Olofstag. Ich war ganz unvorbereitet, denn wer in aller Welt konnte ahnen, daß jemandem dieser, mein überzähliger Name bekannt sei, und daher hatte ich auch meine Gefühle nicht in eine auf einen solchen Belagerungszustand gerichtete Stimmung versetzt. Ich heulte, und es pochte in mir vor Bewegung, als mir eins der Kinder einen von Mama gedichteten Vers vortrug, worin die Rede davon war, wie edel, wie über alle menschlichen Begriffe erhaben ich sei, o ... wir wollen lieber nicht davon reden.

Es ist keine Kleinigkeit, etwas über Wände, Fenster und Decken zu schreiben. Deshalb empfinde ich es als eine Erholung, mit Dir einen Spaziergang durchs Dorf zu machen. Wir hätten ein Stück den Bach herunter rudern können und zusehen, wenn die Kinder baden. Da ist eine gute Badestelle. Der Platz heißt „das Lärmeiland“ und gehört mir jetzt als Eigentum. Seit jener Zeit, in der ich frühmorgens die Jungens direkt aus den Betten dort hinaus mitnahm (wir ruderten hinüber — zuerst warf ich die Kinder, dann mich selbst in die Tiefe —) ist es die allgemeine Badestelle für die ganze Gegend. Im Sommer krabbelt und wimmelt es da drüben den ganzen Tag von nackten schönen Gestalten. Sie machen sich ein Sprungbrett, und es klatscht und plumpst und spritzt hoch auf; sie klettern hinauf in die Kähne, balancieren dort einen Augenblick, fallen pardautz ins Wasser und kommen pustend, schreiend und lachend wieder heraus.

Und meine beiden Nachen sind während des ganzen Tages verliehen, verliehen nach Reih’ und Ordnung an die Jungens und an die Mädels.

Am 15. August fängt das Krebsfischen an. Dann ist es, als sei neues Leben in uns gekommen. Alle Netze und Angelruten sind bereit, und wenn die Uhr Mitternacht schlägt, rudere ich hinaus, das Wetter mag sein wie es will, und in tiefschwarzer Nacht versenke ich die Netze in das noch schwärzere Wasser, schlafe dann bis fünf Uhr, um welche Zeit die größeren Kinder geweckt werden; und dann ziehen wir die Netze ein, während die Sonne wie ein Eierkuchen über den Schilfwipfeln aufsteigt.