Sundborn, im Sommer 1902.
Karin.
Streng genommen, wäre ich vor fünfzig Jahren geboren. Aber mein eigentliches Dasein fing im Jahre 1882 an. Denn da trafen wir uns in Frankreich, Grèz-par-Nemours: Karin und ich.
Singdudelidudelidudelidej!
Ein lang aufgeschossener Norweger und ich lebten ein glückliches Kameradschaftsleben, als einzige Skandinavier zwischen den anderen Ausländern, dort in der kleinen Künstlerkolonie, als wir von Madame Laurent hörten, daß eine Schar Malerinnen zu uns herauskommen wollte. „Dann laufen wir weg!“ sagte ich zu Lundh; aber er wollte sie sich erst ansehen.
Wir gingen nach dem Bahnhof, um ihnen zu begegnen. Es waren zwei „Fuhren“. Wir begrüßten sie, und sagten einige freundliche Worte. Als wir auseinandergingen, sagte ich zu Lundh, daß es schade sei, daß Fräulein Bergöö eine solche Kartoffelnase habe.
Bei mir zu Hause machte ich Versuche, die senkrechte Wand hinaufzulaufen — und ich tat es auch.
Da wurde mir klar, daß ich in Karin Bergöö verliebt war.
Darauf folgte so viel. Der Sommer verging, mit wenig Malerei, aber viel Esserei, Tanz und ... vielem, vielem noch.