Dir nicht mehr für dein Dasein danken kann!

Unsere Freundschaft war still, brauchte keine großen Worte;

Nur in den Zeiten der Angst mußte das übervolle Herz sich entladen

(Wenn allzuheiß unsre Ader von langem Getrenntsein dorrte —)

Doch oft brauchte man sich zum Troste nur das eine Wort: Wir beide sind da! zu sagen.

Nun bin ich .. allein! (O harte Vokabel, du läßt dich nicht bemänteln!)

Und freier wird meine Brust auch kaum, wie sonst wohl, wenn ich Gefühle ablegte, indem ich sie niederschrieb.

Ist dieses Bild, sind Erinnerungen und einige tote Briefe wirklich alles, was mir von dir noch blieb??

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Nehmen — zur Ausgehzeit — die Straßen, Alleen, die Parkwege (oder ein noch verschneiter Bergpfad) mich auf,