101–107.
Unterwerfung des Landes Dacien (Rumänien und Siebenbürgen). Die römischen Legionen dringen aus Mösien und Pannonien (Kolonie Sirmium an der Save) über die Donau vor, erstürmen Sarmizegethusa, die Hauptstadt des Decebălus; eine steinerne Brücke wird (unterhalb Orsova) über die Donau gebaut. Decebalus unterwirft sich (102), doch wird 105 neuer Krieg nötig; 107 wird das Land römische Provinz. Ansiedlung zahlreicher Kolonisten, von denen die heutigen Rumänen abstammen. Darstellung des Krieges auf den Reliefs der Trajanssäule in Rom.
105.
Einrichtung der römischen Provinz Arabia durch den Statthalter von Syrien, A. Cornelius Palma, (das Land östlich und südlich von Damaskus und Judäa, bis zum Roten Meere; Hauptstadt Petra).
114–116.
Krieg Trajans gegen die Parther.
Der Neffe des Partherkönigs Chosroës wird aus Armenien vertrieben. Armenia, Mesopotamia, Assyria römische Provinzen. Trajan erobert Seleucia und Ktesiphon am Tigris, fährt zu Schiff den Tigris hinunter bis zum Persischen Meerbusen, setzt bei den Parthern einen Vasallenkönig ein, stirbt auf der Rückkehr in Cilicien.
117–138.
Hadrian (Publius Aelius Hadrianus),
von seinem Verwandten Trajan adoptiert. Friedliebend, auf sorgsame Verwaltung des Reiches bedacht, gelehrt und kunstliebend. Er gibt die neuen Provinzen Armenia, Mesopotamia und Assyria wieder auf, so daß der Euphrat die östliche Grenze des Reiches bildet, stellt in Mösien und Dacien die Ruhe wieder her, regiert in Rom in gutem Einverständnis mit dem Senat.