Konstantinopel wiederum vergeblich belagert; dagegen wird das Indusland, Baktrien, Sogdiana dem Islam unterworfen. Im Innern häufige Kämpfe mit den Anhängern Alis; Entfaltung der Künste und Wissenschaften, namentlich unter Welid I. (705–715), welcher die prachtvolle Moschee zu Damaskus baut.
750.
Merwan II. wird in der blutigen Schlacht am Zab (Nebenfluß des Tigris) besiegt von Abul Abbas, der das Geschlecht der Omaijaden ausrottet; nur Abdurrahman entkommt nach Spanien und gründet dort ein selbständiges Kalifat in Cordova. Hier wie in Granada (Alhambra) großartige Baudenkmäler aus jener Zeit erhalten.
750–1258.
Die Abbassiden.
Neue Residenz Bagdad; glänzende Regierung Harun al Raschids 786–809, von den Dichtern gepriesen. Blüte des Handels, der Architektur und der Wissenschaften (Philosophie, Mathematik, Geographie, Naturforschung, Medizin) unter seinem Sohne Mamun 813–833. Bagdad, Damaskus, Mekka, Kairo Mittelpunkte der arabischen Kultur. Die Nachfolger haben mit Aufständen zu kämpfen.
§ 5. Frankenreich unter den Karolingern.
Karl Martel (der Hammer, Majordomus 714–741) unterwirft die unbotmäßigen Großen des Reiches, bekämpft die Friesen und Sachsen, sichert das Frankenreich gegen die vordringenden Araber durch die siebentägige
732.
Schlacht zwischen Tours und Poitiers.