Gegenüber dieser Gefahr beginnt Karthago die Phöniker des Westens unter seiner Führung zu sammeln und gründet ein seemächtiges Reich in Nordafrika, Westsicilien und Südspanien. Grenzkriege mit den Griechen von Kyrēne; die Altäre der Philänen (östlich von Groß-Leptis) als Grenze festgestellt. Auch Sardinien wird von den Karthagern besetzt; aus Korsika vertreiben sie, im Bunde mit den Etruskern, die Griechen von Phokäa (Seeschlacht bei Alalia 540).
586–573.
Tyros hält eine dreizehnjährige Einschließung (von der Landseite) durch Nabukudrossor aus, muß aber zuletzt die Oberherrschaft des Königs von Babylon anerkennen (S. 10).
539.
Nach Zerstörung des Babylonischen Reiches durch Kyros werden die Phöniker den Persern Untertan, sie stellen fortan den Hauptteil der persischen Seemacht. Sidon wird nunmehr wieder die erste Stadt Phönikiens. Tripolis als Bundesstadt gegründet von Arados, Sidon und Tyros.
332.
Nach der Eroberung von Tyros durch Alexander d. Gr. wird Phönikien und ganz Syrien, bald auch Ägypten und Babylonien ein Teil der großen griechisch-makedonischen Monarchie.
B. Die asiatischen Arier.
Ein neues Zeitalter beginnt mit dem Auftreten der Arier (Indoeuropäer). Zuerst treten die asiatischen Zweige dieser Völkergruppe hervor in Iran, Kleinasien, Armenien, Indien, dann die südeuropäischen (Griechen und Italiker), weiterhin die Kelten und Germanen, zuletzt die Slaven und Letten.