778.
Zug nach Spanien, veranlaßt durch ein Hilfsgesuch des Emirs von Saragossa gegen den Kalifen von Cordŏva. Pamplona erobert, Saragossa belagert. Beim Rückzuge überfallen die Basken im Tal Roncesvalles die Nachhut des Heeres. Tod des in der Sage gefeierten Helden Roland. Infolgedessen die spanischen Eroberungen verloren.
Inzwischen neue Erhebung der Sachsen unter Widukind. Karl siegt 779 bei Bocholt an der Aa (nördlich von Wesel), zieht 780 von der Eresburg aus nach Lippspringe und von da bis zur Elbe. Die Sachsen unterwerfen sich, Einführung des Christentums.
781.
Zug nach Italien, Zusammenkunft mit dem Papste in Rom.
782.
Abermals Aufstand der Sachsen unter Widukind. Sie vernichten ein fränkisches Heer, welches mit ihnen zusammen die wendischen Sorben bekämpfen soll, am Berge Süntel. Deshalb Strafgericht zu Verden an der Aller, 4500 Sachsen getötet. 783 infolge dieser Bluttat neuer, furchtbarer Aufstand. Karl siegt erst bei Detmold, dann an der Hase, dringt bis zur Elbe verwüstend vor. 785 unterwirft sich Widukind und wird Christ.
Einführung der fränkischen Grafschaftsverfassung in Sachsen. Anfänge des städtischen Lebens knüpfen sich an die nach und nach gegründeten Bischofsitze: Bremen, Münster, Paderborn, später Osnabrück, Verden, Minden; unter Ludwig dem Frommen Hildesheim und Halberstadt.
787.
Zug nach Italien; Herzog Arichis von Benevent unterwirft sich.