1026.

Zug nach Italien, Krönung zum lombardischen König, Kaiserkrönung zu Rom 1027 in Gegenwart Knuds des Großen, Königs von England und Dänemark, und Rudolfs III. von Burgund. In Apulien huldigen ihm die Fürsten von Benevent, Capua, Salerno. Rückkehr über Ravenna und Verona. Unterdessen Fürstenerhebung in Deutschland. In Ulm unterwirft sich ihm sein Stiefsohn Ernst, Herzog von Schwaben, welcher Ansprüche auf Burgund erhoben hatte, weil seine Mutter Gisela eine Nichte des kinderlosen Königs Rudolf III. war. Er kommt in Haft nach der Burg Giebichenstein bei Halle, wird nach einiger Zeit begnadigt, dann aber geächtet, weil er sich weigert, seinen Freund Werner von Kiburg zu bekämpfen; beide fallen 1030 in einem Gefecht im Schwarzwald.

1030.

Einfall der Polen unter Herzog Miesco; sie verwüsten das Land zwischen Elbe und Saale, werden von dem Grafen Dietrich von Wettin vertrieben. Der Kaiser unternimmt zunächst einen Zug nach Ungarn, um die bayrischen Marken gegen Einfalle zu sichern, zieht dann 1031 nach Polen. Miesco muß die Lausitz zurückgeben, huldigt dem Kaiser 1033 zu Merseburg.

1033

Burgund mit dem deutschen Reiche vereinigt. Konrad gewinnt das arelatische Königreich (S. 158) nach dem Tode Rudolfs III. durch drei Feldzüge gegen den Grafen Odo von Champagne, Neffen Rudolfs III, nach Abschluß eines Bündnisses mit König Heinrich I. von Frankreich. In Zürich und Genf huldigen ihm die burgundischen Großen.

1035

Konrad verlobt zu Bamberg seinen Sohn Heinrich, Herzog von Bayern (später auch von Schwaben) mit der Tochter Knuds von Dänemark und überläßt diesem die Mark Schleswig; die Eider wieder Reichsgrenze.

1037–1038.

Zweiter Zug nach Italien. Die Erblichkeit der kleineren Lehen wird für Italien durch Gesetz festgestellt. Der Normanne Rainulf wird mit der Grafschaft Aversa in Campanien belehnt.