1039.

Konrad † in Utrecht, begraben in dem von ihm gegründeten Dom zu Speier. Er war einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters, reich an Erfolgen. Gegen die großen Vasallen suchte er ein Gegengewicht in den Inhabern der kleinen Lehen, für deren Erblichkeit er eintrat. Von den neu ernannten Kirchenfürsten verlangte er eine Abgabe. Ihm folgt sein schon als Knabe in Aachen zum König gekrönter Sohn

1039–1056.

Heinrich III. Hohe Machtstellung des Kaisertums. König Heinrich ist beim Beginn seiner Regierung Herzog von Bayern, Schwaben und Franken, setzt aber später in Bayern und Schwaben wieder andere Herzöge ein. In Sachsen ist die Kaiserpfalz zu Goslar oft sein Wohnsitz.

1041.

Unterwerfung des Herzogs Bretislav von Böhmen.

1042.

Zug nach Burgund, Herstellung des Landfriedens daselbst im Anschluß an die in Frankreich verkündete Treuga Dei (s. S. 169).

1042–1044.

In Ungarn wird König Peter, von Heinrich durch drei Feldzüge wieder eingesetzt, ein Vasall des Reiches. Vergrößerung der bayrischen Ostmark bis zur Leitha. Die Lehnshoheit über Ungarn wird nicht lange behauptet.