1046.

Zug nach Italien. Heinrich läßt durch die Synode zu Sutri drei gleichzeitige, der Simonie (Verkauf geistlicher Ämter) schuldige Päpste absetzen, ernennt einen Deutschen (Clemens II.), der ihn zum Kaiser krönt, und weiterhin noch drei deutsche Päpste, belehnt Drogo, Sohn des Normannen Tankred von Hauteville, mit Apulien.

1048.

Oberlothringen wird nach Absetzung des Herzogs Gottfried an den elsässischen Grafen Gerhard, Stammvater des lothringischen Herzogshauses, gegeben.

1055.

Zweiter Zug nach Italien; die Markgräfin Beatrix von Tuscien, mit welcher sich Gottfried vermählt hat, um in Italien neue Macht zu gewinnen, muß dem Kaiser nach Deutschland folgen. Unterdrückung einer Fürstenverschwörung; Gottfried unterwirft sich dem Kaiser.

1056.

Sieg der Wenden über ein sächsisches Heer bei Pritzlava an der Havelmündung. Heinrich, erst 39 Jahre alt, auf der Burg Bodfeld im Harz. Ihm folgt sein 6jähriger, bereits 1054 zu Aachen gekrönter Sohn.

1056–1106.

Heinrich IV. Seine Mutter Agnes von Poitou, Reichsverweserin, gibt Schwaben an ihren Schwiegersohn Rudolf von Rheinfelden, Kärnten an Berthold von Zähringen, Bayern an den sächsischen Grafen Otto von Nordheim. Die Macht der Fürsten erhebt sich bald gegen das Kaisertum.