Egbert von Wessex vereinigt die sieben Reiche (S. 142) als erster König von England. Einfälle und Ansiedlungen der heidnischen Normannen (Dänen). Sein Enkel
871–901.
Alfred der Große bekämpft glücklich die Dänen und stellt die alte Grafschaftsverfassung wieder her; das Grafschaftsgericht unter Leitung des vom König ernannten Ealdorman, dessen Stellvertreter der shirgerefa (sherif). Blüte des Reiches noch unter seinem Sohne und seinem Enkel, dann Verfall und neue Bedrängnis durch die Dänen.
1002.
Ermordung der Dänen auf englischem Boden an einem Tage (dänische Vesper), auf Befehl König Ethelreds II. Infolge davon neue Rachezüge der Dänen nach England und endlich
1016–1042.
dänische Herrschaft über England unter Knud dem Grossen (S. 164), der als Sieger Milde übt und in Dänemark das Christentum zum Siege bringt († 1035), und unter seinen Söhnen Harald I. und Hardiknud.
1042–1066.
Das Regiment der angelsächsischen Könige wiederhergestellt. Eduard der Bekenner, Sohn Ethelreds, aus der Normandie zurückgekehrt, begünstigt die Normannen an seinem Hofe, die aber von seinem Schwiegervater Godwin vertrieben werden. Sein Feldherr Siward besiegt Macbeth, der sich in Schottland nach der Ermordung des Königs Duncan des Thrones bemächtigt hat (1054). Duncans Sohn Malcolm nimmt Schottland von Eduard zu Lehen. Nach Eduards Tode wird Harald II., Godwins Sohn, zum König ausgerufen, verliert aber Thron und Leben in der
1066.